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Agnès Mauri, Viola

Seit 2014 bei Cosmofonia Ensemble

Cosmofonia Akademie Basel
Co-Leitung und Gründung

Die Bratschistin Agnès Mauri wurde von der Presse für ihre „eindrucksvolle Bühnenpräsenz sowie ihre große künstlerische Sensibilität“ gelobt. Die in der Schweiz lebende Musikerin mit polnisch-katalanischen Wurzeln ist international als Solistin, Kammermusikerin und Stimmführerin tätig. Sie konzertiert in bedeutenden Sälen und ist regelmäßig bei führenden Festivals in Europa zu Gast.

Ihre Ausbildung erhielt sie in Barcelona, Salzburg und Basel bei Jonathan Brown, dem Cuarteto Casals, Silvia Simionescu und Thomas Riebl. Ergänzend studierte sie Klavier bei Vladislav Bronewetzky. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Ferenc Rados sowie in Meisterkursen bei Tabea Zimmermann. Zudem studierte sie Historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis.

Als Solistin trat sie unter anderem im Palau de la Música Catalana in Barcelona, im Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie in L’Auditori in Barcelona auf. In der Saison 2016/17 war sie Künstlerin von Joventuts Musicals und absolvierte eine umfangreiche Spanien-Tournee mit Solorezitalen.

Als Kammermusikerin ist sie regelmäßig bei renommierten Festivals in ganz Europa vertreten, darunter das Lucerne Festival, das International Musicians Seminar Prussia Cove, das Festival Castell de Peralada, das Thy Chamber Music Festival, das Stavanger Kammermusikkfestival, das AMUZ Festival sowie Krzyżowa-Music. Sie arbeitete mit Künstlerinnen und Künstlern wie Hansheinz Schneeberger, Amandine Beyer und Claudio Martínez Mehner zusammen.

Im Bereich der zeitgenössischen Musik arbeitete sie mit Komponistinnen und Komponisten wie Miquel Oliu, Joan Magrané, Andreas Pflüger, Konstantia Gourzi und Unsuk Chin und wirkte an mehreren Uraufführungen mit.

Agnès Mauri ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Basler Orchester Gesellschaft Wettbewerb, El Primer Palau in Barcelona, der Dienemann Wettbewerb in Luzern sowie El Primer Auditorio in Madrid. Zudem erhielt sie Förderungen und Stipendien, unter anderem vom Rahn Kulturfonds in Zürich.
Ihre Konzerte wurden von Catalunya Música, dem ARD Rundfunk, der European Broadcasting Union sowie dem japanischen Fernsehen (TV Man Union) aufgezeichnet und ausgestrahlt. Ihre aktuelle CD-Einspielung umfasst Kammermusik von Arthur Lourié und erschien beim Label Toccata Classics.