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Mateusz Pawel Kaminski, Violoncello

Cosmofonia Ensemble
Künstlerischer Leiter und Gründer

Cosmofonia Akademie Basel
Co-Leitung und Gründung

Der polnisch-schweizerische Cellist Mateusz Pawel Kaminski (*1988 in Warschau) begann siebenjährig mit dem Cellospiel. 2007 schloss er das renommierte Warschauer Brzewski Musik Lyzeum ab. Anschliessend setzte er sein Studium an der Fryderyk Chopin Universität für Musik in Warschau, sowie am Conservatorium Maastricht fort. Seine ersten Mentoren waren Mirel Iancovici und Stanisław Firlej. 2009 wurde er in die Violoncello-Klasse von Ivan Monighetti, einem Schüler von Mstislaw Rostropowitsch, an der Musik-Akademie Basel aufgenommen und beendete dort seine Bachelor – und Masterstudien. Daneben studierte er an der Basler Hochschule Dirigieren, Komposition, sowie Barockvioloncello (Petr Skalka) und Generalbass an der Schola Cantorum Basiliensis. Ab 2014 bildete er sich an der Zürcher Hochschule der Künste bei Roel Dieltiens zum Solisten aus. Wichtige Impulse gaben ihm überdies Meisterkurse mit Ferenc Rados, Mischa Maisky, Jörg Widmann, Thomas Quasthoff oder Hopkinson Smith und Seminare an der Académie Musicale de Villecroze und an der Verbier Festival Academy.

Es folgen zahlreiche Einladungen an Festivals, darunter Casals Festival Prades, Kuhmon Kamarimusiikki, Cello Biennale Amsterdam, Thy Chamber Music Festival, Festspiele Zürich, Harbin Music Festival, The International Holland Music Sessions, KlangBasel, Generationen Festival, Culturescapes Festival und Krzyzowa Music Festival. Die erste Solotournee führte ihn in die Balkanländer.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist er Gründer, Cellist und künstlerischer Leiter des Cosmofonia Ensembles. Zu seinen Kammermusik Partnern gehören u.a. Ilya Gringolts, Hansheinz Schneeberger, Lawrence Power, Hopkinson Smith, Charles Neidich, Benedek Horváth, Anna Fedorova, Raphael Wallfisch oder Roel Dieltiens.

Der Komponist Andreas Pflüger schrieb für ihn sein 2. Cellokonzert und ein Werk mit dem Titel «Opera senza Parole» für Violoncello Solo, Cembalo, Mimen und Orchester. 2013 schrieb der Komponist Balz Trümpy für ihn das Stück «Aufschwung» für Cello Solo, und 2017 entstand das für ihn geschriebenes Stück «Shiftings» für Cello Solo des Komponisten Michael Emanuel Bauer. 

Dank grosszügigen Mäzenen spielt er ein italienisches Meistervioloncello aus dem 18. Jahrhundert, das durch den Dirigenten und Cellisten Kurt Masur in Dresden entdeckt worden ist.