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Benedek Horváth, Klavier

Seit 2014 bei Cosmofonia Ensemble

Benedek Horváth ist ein schweizerisch-ungarischer Pianist, der für seine ausdrucksstarken Interpretationen und sein umfangreiches Repertoire geschätzt wird. Seine internationale Konzerttätigkeit hat ihn in über 20 Länder geführt. Zu den Höhepunkten zählen Auftritte in der Merkin Hall in New York (Debüt 2017 mit Liszts Klavierkonzert Nr. 2) sowie bei renommierten Schweizer Festivals, darunter das Gstaad Menuhin Festival und das Lucerne Festival. Nach einer erfolgreichen China-Tournee mit Konzerten in Beijing und Shanghai wird er 2026 für eine weitere Solotour dorthin zurückkehren.

Im Jahr 2025 setzte Horváth mit dem Projekt „Die goldenen Berge“ einen besonderen künstlerischen Akzent: eine innovative Verbindung von Bachs Goldberg-Variationen mit visuellen Projektionen, die Live-Musik und Film zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen lässt. Dieses Konzept wurde bereits mehrfach mit großem Erfolg aufgeführt und ist für weitere bedeutende Spielorte geplant.

Als Solist arbeitete er unter anderem mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Musikkollegium Winterthur und dem Montenegro Symphony Orchestra. Neben seiner Solokarriere widmet er sich intensiv der Kammermusik. Acht Jahre lang war er Mitglied des Trio Eclipse, das beim Osaka International Chamber Music Competition sowie beim Migros-Kulturprozent-Wettbewerb ausgezeichnet wurde. Weitere kammermusikalische Höhepunkte sind Auftritte mit dem international renommierten Dimitry Smirnov, dem Casals Quartett und Zakar Bron.

Benedek Horváths künstlerische Exzellenz wird durch renommierte Auszeichnungen bestätigt: Er ist Erster Preisträger des Kiefer Hablitzel Wettbewerbs und des Rahn Musikpreises. Zudem ist er Preisträger des weltweit renommierten Concours Clara Haskil (Laureate Prize) sowie des Paloma O’Shea International Piano Competition. 2018 wurde ihm außerdem der ungarische Junior Prima Preis verliehen – die bedeutendste nationale Auszeichnung für junge Künstler.

Horváths Diskografie ist vielfältig und umfasst Werke von Janáček, Bartók und Kurtág (Artalinna) sowie Liszt-Aufnahmen mit dem Sinfonieorchester Basel (Prospero). Nach seiner Einspielung der Goldberg-Variationen (IAN Records) erschien im April 2025 sein jüngstes Soloalbum mit Werken von Ravel, Skrjabin und Rachmaninow bei Hungaroton. 2026 kehrt er in den wunderbaren Saal von Neumarkt in der Oberpfalz zurück, um für das Label Artalinna sein neues Album mit dem Titel „Bagatelles“ aufzunehmen.

Nach seinem Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest sowie an der Musik-Akademie Basel bei Claudio Martínez Mehner ist er dort seit 2021 selbst als Assistenzprofessor tätig. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Persönlichkeiten wie András Schiff, Menahem Pressler, Ferenc Rados und Zoltán Kocsis.